Samstag, 24. Juni 2017

Doppelshow in Aachen: Samstag Top, Sonntag Flop auf dem CHIO-Gelände


Das fing ja gut an, gerade angekommen, hat Larissa erst mal bei beiden Richtern die Superhorse gewonnen und hat sich (dadurch, dass es eine Doppelshow ist) auf einen Rutsch die Qualifikation für die German Open (deutsche Meisterschaft im Westernreiten) geholt. Ab trotz des guten Starts hatten wir einiges an Chaos, sind mitten in der Nacht von Land zu Land gereist und waren am zweiten Tag vom Pech verfolgt.

Montag, 22. Mai 2017

Toller Start in die Saison für Larissa & Lucky

Larissa hat Einhorn-Klopapier gewonnen, wovor Lucky nach der Siegerehrung
gescheut hat (siehe Playlist: RR-Siegehrung) - wir finden es wendymäßig toll.
Und ich hatte Sonntag noch überlegt nach Hause zu fahren, weil es so geregnet hat und wir bei diesem Wetter stundenlang auf die Ranch Riding warten mussten. Ich habe mir auf die Zunge gebissen, es nicht laut auszusprechen, aber dachte bei mir: "In der Ranch Riding hat Larissa mit einem Pony eh keine große Chance gegen die Quarters. Es geht ja ums Gangwerk" und letztes Jahr hat sie in dieser Disziplin nicht gerade geglänzt und was macht Larissa? Gewinnt die die Ranch Riding. Das war wirklich ein genialer Sonntag: In der Westernriding ist sie Zweite geworden und hat auch im Trail schon den ersten Teil der Quali geholt. Vielleicht erinnert ihr Euch ja, dass wir im Vorjahr wegen der fehlenden halben Quali bis nach Berlin gefahren sind und dann hat es doch nicht geklappt (HIER nachzulesen). Jetzt hat Larissa zwar schon zum Beginn der Saison gerade in den Disziplinen die Quali, wo es im Vorjahr monatelang bei dieser einen Quali blieb, aber dieses Mal ist das zweite Turnier ja eine Doppelshow und zwar heute in Aachen auf dem CHIO-Gelände. Diese Doppelshow war Anlass dafür, dass wir in Alpenrod beinah gewettet haben. Davon erzähle ich Euch nach der Playlist mit Larissas Ritten in Alpenrod.



Sonntag, 9. April 2017

Die Geißel der Perfektion im Turniersport - Teil 2

"Ich würde mein Pferd ja nur auf einem Turnier vorstellen, wenn ich so weit bin, dass ich es am langen Zügel stoppen kann", schrieb jemand neulich in einer Facebook-Gruppe. Anlass der Diskussion waren ein paar Kommentare, die unter Turniervideos meiner Kinder getätigt wurden, denn wir hatten es nicht nur gewagt, auf der Equitana Open Air das EWU-Turnier mit einem gelegentlich nervösen Pferd zu reiten (nicht immer, aber immer seltener); wir haben sogar die Videos bei Youtube hochgeladen, bei denen es nicht geklappt hat, weil wir denken, wir sind ehrlich und stehen dazu, dass es auch mal schief geht. Das Video war dieses hier, wo meine Tochter disqualifiziert wurde, weil sie mit der zweiten Hand in die Zügel gegriffen hat:




Montag, 27. März 2017

Die Geißel der Perfektion im Turniersport - Teil 1

Neulich habe ich auf Facebook folgende Worte gefunden: "Ihr Lieben, eigentlich wäre Facebook eine schöne Möglichkeit sich gegenseitig bei der Arbeit zu zuschauen neue Impulse zu bekommen, andere Wege und Tips. Der Weg ist das Ziel und der kürzester Reiterwitz lautet; ....jetzt kann ich es!!!!
Ich verstehe immer mehr (..) warum viele meiner Kollegen nur noch perfekte durchgestylte Bilder und Videos ins Netz stellen und nicht die ehrliche tägliche Arbeit mit ihren kleinen Höhen,Tiefen und Schwächen.

Herzlichsten Dank für die vielen schönen Kommentare! Aber wegen der teilweise so schrägen Bemerkungen die so weit weg jeglicher Realität sind habe ich mich entschlossen die Videos runter zu nehmen.

Jeder den die Arbeit interessiert kann mich zu Hause oder bei den Kursen zu besuchen und ist herzlich willkommen! Habe nicht die Zeit Posts so zu über wachen wie es wohl heute nötig ist....

Ich kann euch nur sagen es hat riesen Spaß gemacht mit dem Paar zu arbeiten und an Ostern sind sie wieder bei uns und ich freue mich sehr darauf.....
Alles Liebe euer Horseprojekte HB Classic Horst Becker"

Ich verstehe ihn gut. Ich finde es unerträglich, dass nicht selten Leute, die ihr Pferd so gerade einmal im Gelände kontrollieren können über die urteilen, die ihr Pferd bis zum fliegenden Galoppwechsel ausbilden. Ich habe ja auch im Partnerblog über Pferdeprofi Sandra Schneider geschrieben, dass ich es anmaßend finde, wenn jemand der noch gewisse Probleme mit einem geschmeidigen Sitz hat und deren (Beritt-)Pferden es an Gehorsam und den eigenen an Durchlässigkeit fehlt, sich hinstellt und über die Vielzahl der Westernreiter urteilt, weil diese ihrer Meinung nach ja riegeln und das dürfe man nie, nie, niemals, never ever machen, weil man sein Pferd damit ja ganz doll quält (das eine solche Kritik gegen Gruppen auch rechtlich relevant sein kann, lest ihr unter den Buchtipps unten).
Fancy fragt: Hä?
Dasselbe sei auch der Fall, wenn man hinten treibt und vorne gegenhält (Was sollen wir also jetzt tun? Regungslos auf dem Pferd sitzen?). Als Beweis führt Frau Schneider an, dass ihr eigenes Pferd das eben nicht versteht. Warum wundert mich das nicht? Man muss den Pferden ja auch in jahrelanger geduldiger Arbeit beibringen, dass sie unsere Hilfen verstehen. Da reicht es eben nicht, wenn man auf einer Demo mal zeigt, wie toll das eigene Pferd sich mit Halsring lenken lässt, auch wenn es erst fünf Meter später auf reiterliche Hilfen reagiert. Und: Nur weil ein Freizeitreiter nicht weiß, WIE es geht, ist damit ja nicht der Beweis angetreten, dass es GAR NICHT geht. Um noch einmal auf die beiden obigen Beispiele zurück zu kommen, wo dem landläufigen Westernreiter ja der Generalverdacht der Einschüchterung untergeschoben wird. Möchte man, dass das Pferd den Rücken wölbt, muss man vorne halten, hinten treiben, ist einfach so: Spannungsbogen halt. Aber das macht man natürlich nicht mit dem Youngster, der gerade antreten, lenken, anhalten lernt. Eben alles zu seiner Zeit mit so viel Zwischenschritten wie möglich.
Zum Riegeln möchte ich ergänzen: Meine erste Reaktion war auch: "Ich riegel doch nicht - nie im Leben", denn ich hatte das Bild vor Augen, in dem Reiter auf aggressive Weise durch Riegeln ihr Pferd in rasender Wut bestrafen: DAS will doch so wirklich niemand. Aber - wenn man wirklich ehrlich mit sich selbst ist: Was machen wir, wenn wir wirklich hohe Lektionen reiten und die dann auch noch in einer guten (soll heißen: turnierreifen) Manier präsentieren wollen?

Freitag, 10. Februar 2017

Erklärbär - wie war das noch mal mit der Quali für die German Open?

Dieser Blogbeitrag aus 2016 ist leider in den Februar 2017 verrutscht, als ich etwas geändert habe - bestimmt, damit ich ihn noch mal teile ;-)

Da eine Kundin mich neulich Folgendes gefragt hat: "Ich versteh das nicht - ist Larissa jetzt für die deutsche Meisterschaft qualifiziert oder nicht?" mache ich jetzt mal den Erklärbär, isbd. weil diese Kundin einen Nachkommen vom Quarter-Top-Hengst namens "Hollywood Dun it" besitzt, wir den gerade eingeritten haben und schon von seinen ersten Turnieren träumen (über die zwei berichte ich im Partnerblog: Ein Geht-nicht-Pferd geht jetzt doch):

Im Westernreiten gibt es gut ein Dutzend verschiedener Disziplinen wie z.B. 
  • Reining: das ist das mit den Spins, Stops, den großen, schnellen & kleinen, langsamen Zirkeln
  • Western Riding: hier geht es nur um fliegende Galoppwechsel
  • Trail: Reiten durch Tore, über Brücken und über Stangen - auch im Galopp um die Ecke
  • Horsemanship: nur Sitz & Einwirkung des Reiters werden bewertet
  • Pleasure: hier wird nur das Pferd bewertet, das mit viel Bling-Bling ausgestattet wird
  • Ranch Riding: hier wird das RANCH-Pferd bewertet - bloß kein Bling-Bling verwenden
  • Showmanship at halter: Bling-Bling-Prüfung, wo nicht geritten, sondern geführt wird
  • Superhorse: Mix aus Reining, Trail, Pleasure & Western Riding (gibt es nur bei der EWU)
  • Cutting & Working Cowhorse: das ist das mit den Kühen

Mittwoch, 1. Februar 2017

Aus ethischen Gründen abgelehnt: Zu Reininglastig !!!

Günther war Gewinner des Trainer 
Contests 2015 und ist Teilnehmer 
am Mustang-Make-Over in Aachen.
Eine Rezension des Buches findet ihr HIER. Leseproben gibt es im  BOD-BUCHSHOP (sofort erhältlich) und auf Amazon (bei Amazon leider bis zu 2 Monate Lieferzeit), hier erzähle ich Euch die Geschichte des Buches:

WESTERNREITEN MEETS NATURAL HORSEMANSHIP

Drei Jahre hat es gedauert und die ersten Worte habe ich geschrieben, als wir gerade unseren damaligen Trainer Marko Pohland begraben haben, dem das Buch gewidmet ist und von dem einige Tipps ins Buch eingeflossen sind.

Auf einem Trainercontest habe ich zwei Monate später Thomas Günther kennengelernt, der mir 2014 sein Pro-Ride-Horsemanship-Konzept zur Verfügung gestellt hat, das in Auszügen ins Buch eingeflossen ist. Außerdem hat Günther exklusiv für dieses Buch einen Beitrag über Kopfhaltungen von Pferden geschrieben, das im Kapitel über Gymnastizierung enthalten ist. Für die Mühe und seine Herzlichkeit - auch beim eMail hin- und her schreiben - danke ich sehr. Ich habe ihm schon beim Trainer Contest die Daumen gedrückt, den er 2015 gewonnen hat und drücke ihm jetzt die Daumen beim Mustang-Make-Over (Finale Anfang August).

Elias Ernst & Hengst "USS N Dun it" (Foto: Jürgen Seyler) wurden Bronze-
Europameister i. d. Reining (Einzel), Silber Mannschaft / Vize-Deutscher
Meister, Vize-Weltmeister i.d. Mannschaft,2 x EWU-Champion auf der GO
Besonders dankbar bin ich dem Nachfolger von Marko, unserem "neuen" Trainer Elias Ernst, bei dem wir seit drei Jahren Unterricht nehmen und dessen Tipps ebenfalls an vielen Stellen ins Buch einfließen. Ein Kapitel beruht sogar ganz und gar auf den Erkenntnissen aus Elias' Trickkiste, wo es um die Dutzende Möglichkeiten geht übers Bein mit dem Pferd zu kommunizieren. Und er hat viel Humor, weswegen ich im Moment im 12-Oaks-Blog meiner Homepage lustige Anekdoten aus seinem Unterricht erzähle, z.B. über Irrungen und Wirrungen beim Schenkelweichen und wie man raffiniert Corrections Bits steigert.

Ursprünglich hatte ich sowohl Thomas als auch Elias gefragt, ob sie mir ein Vorwort fürs Buch schreiben und das hätten auch beide gemacht - aber zwei Vorworte?


Freitag, 20. Januar 2017

Queenie Houdini will frei sein

Ich schulde euch ja noch den Bericht von Queenies 1. Trailkurs - hier ist er. 


Dadrunter ist sie hergeschlüpft, ohne mit der Wimper zu zucken
Das fing ja gut an: Wir haben uns total gefreut, dass unsere Pferde statt auf einen Paddock sogar auf eine kleine Wiese kamen, während des Trailkurses, an dem wir Ende Juli teilgenommen haben. Larissa sagte noch, dass sie Queenie zutraut, dass sie unten drunter durch krabbelt, aber ich habe todesmutig gesagt: "Quatsch, da ist doch Strom drauf." Aber PUSTEKUCHEN - hätten wir gewettet, hätte ich verloren: Schwupps war Queenie unter der Litze durch, als wir Lucky geholt hatten und stand neben uns (HIER geht es übrigens zu Teil 1 vom Trailkurs, wo es um eine gewonnene Wette geht).

Wenigstens mussten wir sie nicht fangen, sie wollte bei uns sein.
Also sind wir losgestiefelt und haben das Bodenpersonal gesucht, damit uns dann doch ein fester Paddock zugewiesen wird. Pferd einfangen, brauchten wir ja nicht: Das stand ja quietschvergnügt neben uns. Da kein Bodenpersonal zu finden war, aber andere Kursteilnehmer, haben wir uns den Paddock selbst zugewiesen, in der Nähe eines anderen Pferdes, aber wie uns im Nachhinein gesagt wurde, waren die letzten beiden Paddocks wohl ohne Strom. Die beiden haben wir aber zielgenau angesteuert.

Obere Litze aus den Angeln gezogen, untere war gerissen - mehr Fotos unten.
Aber über Strom oder Nicht-Strom konnten wir nicht nachdenken, weil ich erstmal das Tor ausgehangen habe, was wir dann wieder einhängen mussten: Wie die Schildbürger. Endlich hing alles wieder in den Angeln und wir wollten mit Lucky zum Sattelplatz, hatten höchstens einen Schritt getan, da stand Queenie schon wieder neben uns. Auch jetzt lief Queenie nicht weg, war aber gewaltig am Zittern, weswegen wir dachten, sie wäre durch den Strom durch gerannt. Das wohl ja nicht, aber es hat wahrscheinlich auch so gewaltig in ihrem Rücken gedeppert.
Neuer Spitzname: Queenie Houdini
Es gab aber nur eine Box für die Kursteilnehmer und die war vergeben. Zum Glück an eine Reiterin, die mit Larissa und Lucky zusammen in der Gruppe war. Auch das war nicht in Queenies Sinne, denn als ich vom Schadenfotos-Erstellen zurück kam, stand sie da in Zirkuspferd-Manier senkrecht in der Luft. Wenn ich schlau gewesen wäre, hätte ich erst das Foto gemacht und dann "Nein" gebrüllt. Aber wer rechnet denn damit, dass Queenie auf ein einfaches "Nein" all ihre Schandtaten einstellt?
Doch kein echter Houdini, weil drin geblieben
Deswegen nur Bilder von Queenie auf vier statt auf zwei Beinen in der Box - das war übrigens auch nett von ihr, denn ich war schwer am Überlegen, wie man ein Pferd hinter Gittern ohne Gitter knipst, wenn man zu doof ist das kleine Türchen in der Boxentüre zu öffnen, aber netterweise ist sie fürs Bild einen Schritt zurückgetreten, um nach dem Vögelchen aus der Handykamera wieder so nah wie möglich an die Türe zu kommen, um Kraulst-Du-mich mit Blicken zu fragen. Jedenfalls habe ich ab jetzt in Bezug auf die anstehende Reiteinheit Blut und Wasser geschwitzt, denn das mit dem Steigen und Senkrecht-in-der-Luft-stehen kann Queenie ja auch unter dem Reiter, aber auch hier hatten wir uns wieder geirrt:
Sie ist durch den Trailkurs geschwebt, als hätte sie nie etwas Anderes gemacht, dabei haben wir doch eigentlich bisher mehr Reining als Allrounder-Disziplinen mit ihr geübt, weil wir halt einen Reining-Trainer haben, den wir natürlich auch behalten. Aber für Queenie brauchen wir jetzt einen zweiten Trainer oder eine Trainerin wie z.B. Kristina Müller, denn die sagte, dass Queenie definitiv ein Allrounder sei und eigentlich schon einen ziemlichen guten Rhythmus in den Hindernissen hätte, Larissa solle ihr zwar noch ein bisschen helfen, aber es sei gar nicht so schlecht.
Und nachdem ich eine Saison Reining geritten bin, muss ich ehrlich sagen: Wie toll, dass mein Pferd vom Herzen her ein Trailpferd zu sein scheint, da Queenie ja gute Talente zum Oma-Pferd hat (zumindest was ihr Schneckentempo betrifft). Genau richtig für mich ältere Dame, denn ich bin ja auch nicht die Schnellste.
In folgender Playlist, seht ihr Videos von Queenies allererstem Trailkurs bzw. vom allerersten Kurs in Queenies Leben überhaupt, den vorher war sie nur schon mal mit bei Eli zur Reitstunde.



Eli kann aber weiterhin unser Trainer bleiben, denn wenn ein Pferd gut vom Bein weg geht, gerade ist und sich selbst trägt, dann hilft das ja nun mal in allen Disziplinen. Ich kann es kaum erwarten. Das mit den Beinhilfen trifft sich gut, denn ich habe soeben mein Buch "Natural Horsemanship meets Westernreiten" in Druck gegeben und da gibt es auch Trainingstipps von Elias Ernst, die einerseits immer mal wieder einfließen, aber andererseits gibt es sogar ein Kapitel, das ganz und gar auf seinem Mist gewachsen ist und bei dem es um die Tausenden Möglichkeiten geht, dem Pferd mit dem Bein etwas zu sagen. Nicht nur Elias kommt zu Wort, sondern auch Thomas Günther, der extra einen Exklusivbeitrag für mein Buch geschrieben hat. Eigentlich habe ich das ganze Buch, um sein Pro-Ride-Konzept drumherum geschrieben.
Da ihr auf das Buch noch zwei, drei Wochen warten müsst - hier geht zu einem unverbindlichen Blick ins Buch bei Amazon:



Da Amazon 1-2 Monate Lieferzeit, empfiehlt sich eine etwaige Bestellung hier:



Hier dann auch noch die Fotos, die wieder mal nicht in den Text passen wollten. Dafür aber dieses Mal mit Gruppenbild(ern) und noch einer klitzekleinen Anekdote am Rande. Einfach klicken auf:

Samstag, 17. Dezember 2016

Facebook-Wahnsinn #2: IstTurnierreiten Tierquälerei?

Teil 2 des Posts: Warum Nicht-Turnierreiter Turnierreiter verunglimpfen

 (zu Teil 1 geht es hier entlang siehe auch 08-15 - Pferdetraining ohne Sinn & Verstand auf FB

leider gibt es bei Teil 1 Probleme beim Formatieren auf Handy - solltet ihr lieber mit dem PC lesen

Off topic: Wir versenden Gutscheine als Last-Minute-
Weihnachtsgeschenk,  die mit Überweisung 
gültig werden: www.12oaks-ranch.de

Im Post gestern ging es darum, dass es Reiter geben soll, die ihre Pferde über Nacht so anbinden, dass sie ihren Kopf nicht herunternehmen können und dass zwei Trainer, die sich selbst wegen fragwürdiger Methoden der Kritik der Öffentlichkeit ausgesetzt sehen, jetzt die Flucht nach vorne ergreifen à la: "Da gibt es aber welche, die viel schlimmer sind als wir", was (zumindest in den Kommentaren) zu einem Rundumschlag gegen die Turnierreiter geführt hatte. Also mir fällt mir da schon alleine deswegen das Lächeln aus dem Gesicht, ob der Annahme, dass Turniererfolge angeblich so leicht zu erreichen wären: Bindet man über Nacht den Pferdekopf hoch und schon ist die Platzierung gesichert. Diese Annahme ist ja genauso hanebüchen, als wenn man behaupten würde, dass man sein Pferd nur ordentlich verprügeln müsste und schon könnte es meterlang stoppen.
Mein Fazit von gestern war natürlich dennoch: Das Hochbinden von Pferdeköpfen ist Folter und sollte strafrechtlich verfolgt werden- Ich hatte hinterfragt, warum man deren Namen nicht nennen soll, wenn diese Personen sich derart kriminell ihren Pferden gegenüber verhalten. Die nicht-turnier-reitenden Trainer hatten hingegen dargelegt, dass es sich bei besagter Methode um eine handelt, die akzeptiert und praktiziert würde.